Ginkgo Biloba: Wanderer zwischen den Zeiten.

Viele Kulturen verehren den Ginkgo Biloba als Symbol für Stärke, langes Leben, Fruchtbarkeit, Freundschaft, Anpassungsfähigkeit und Unbesiegbarkeit.
Aus gutem Grund: Der »Japanische Tempelbaum« ist ein Unikum im Pflanzenreich unseres Planeten. Seine hohe Widerstandskraft gegen extreme Klima- und Umweltbedingungen wie das Eiszeitalter in Asien, stärkste radioaktive Strahlung und Feuerstürme hat der »Lebensbaum« in seiner langen Geschichte vielfach unter Beweis gestellt.
Als einziger Überlebender seiner Art hat er seit dem Paläozoikum, vor rund 280 Millionen Jahren, allen Katastrophen dieser Welt – sogar den Atombomben in Hiroshima – getrotzt.

In japanischen Tempelanlagen stehen riesige, bis zu 50 m hohe Prachtexemplare mit einem Umfang bis zu 10 Metern. Der älteste Gingko-Baum soll über 4000 Jahre alt sein.
Ginkgo Biloba, der älteste Baum der Welt, wird seit Urzeiten für Heilzwecke eingesetzt und galt in China und Japan bereits früh als heiliger Baum, um dessen Wunder und Heilkräfte sich manche Legende rankt.

Ginkgo Biloba: Vom Mythos zur Wissenschaft.

Die lange Tradition des Ginkgos in der Naturheilkunde wurde von Wissenschaftlern in den 60er Jahren bestätigt. Dabei wurden durchblutungsfördernde Eigenschaften des Exraktes aus Ginkgo-Blättern beobachtet.
Später konnte an leichten bis mittelschweren, depressiven Patienten eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, durch die Gabe von Ginkgo-Extrakten, beobachtet werden. In gesunden älteren
Menschen erreichte man durch die Einnahme von Ginkgo eine Verbesserung hinsichtlich Aufmerksamkeit und motorischen Fähigkeiten.

Die Eigenschaften des Ginkgo Biloba werden auf die einzigartigen Inhaltsstoffe des Ginkgo-Blattes zurückgeführt. In einem Spezialverfahren wird ein hochkonzentrierter Extrakt aus den Blättern hergestellt: Wertvolle Inhaltsstoffe werden angereichert und unerwünschte Substanzen (z. B. Ginkgolsäure) entfernt. Der standardisierte Extrakt enthält exakt definierte Mengen an wirksamen Ginkgo- Flavonoiden und Terpenlactonen (Ginkgolide und Bilobalide) und zeichnet sich durch besonders gute Verträglichkeit aus.

Dieses Baumes Blatt, der von Osten-
Meinem Garten anvertraut,
Gibt geheimen Sinn zu kosten,
Wie‘s den Wissenden erbaut.

Ist es ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen,
Daß man sie als eines kennt?

Solche Fragen zu erwidern
Fand ich wohl den rechten Sinn.
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Daß ich eins und doppelt bin?

-Johann Wolfgang von Goethe,
»West-östlicher Divan«, 1815.

Glücklich ist, wer vergisst?

Vergesslichkeit, Konzentrationsschwäche, körperliche und mentale Erschöpfung, Schwindel, Ohrensausen: Diese Symptome – besonders das Nachlassen der Gedächtnisleistung – werden oft mit zunehmendem Alter, aufgrund von Veränderungen in den Blutgefäßen, zum Problem. Die Funktionalität aller Systeme unseres Körpers – vom Gedächtnis bis zur Sehkraft – hängt von ausreichender Durchblutung ab.

Wenn die Energiezufuhr und Sauerstoffversorgung nicht richtig funktionieren, lässt die Leistung der Zellen nach.
Eine adäquate Energiebereitstellung ist für eine funktionierende Zelle essentiell. Beobachtungen legen nahe, dass ein Extrakt aus Ginkgoblättern einen positiven Einfluss auf den Energiestoffwechsel haben kann.
Daneben gelten Ginkgoblätter als durchblutungsfördernd und dienen der Zelle als Schutz vor oxidativem Stress.

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